Waldseilpark Kahlenberg – Angst, Schweiß und Tränen

Philipp überwindet seine Höhenangst

Als wir das erste Mal über die Optionen unseres Männerabends gesprochen haben, musste ich festhalten, dass ich aufgrund meiner Höhenangst nicht an einem Bungeesprung interessiert bin. Doch der dezente Hinweis reichte nicht, um nicht etwas gefühlt ähnlich Schwindelerregendes zu unternehmen. Diesmal im Waldseilpark Kahlenberg.

 

Im Waldseilpark - Der Anfang vom Ende?
Im Waldseilpark – Der Anfang vom Ende?

 

15 Parcours – Vom Anfänger bis zum Kletterprofi

Wir fuhren zum Waldseilpark Kahlenberg, im 19.Bezirk Wiens, der mit seinen insgesamt 15 verschiedenen Parcours und 140 Übungen bzw. Hindernissen sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene etwas zu bieten hat. Unterteilt in drei Kategorien, gibt es ähnlich wie auf Skipisten blaue, rote und schwarze Parcours in ansteigendem Schwierigkeitsgrad.

 

Meine Wenigkeit beim ersten Anstieg - Die Angst ins Gesicht geschrieben
Meine Wenigkeit beim ersten Anstieg – Die Angst ins Gesicht geschrieben

 

Wie wir Männer nunmal so sind, ignorierten wir jedoch die blauen Parcours, wandten uns gleich einem schwierigeren roten Parcours zu. Obwohl die vom Waldseilpark Kahlenberg zur Verfügung gestellte Ausrüstung wirklich keinen Anlass zur Besorgnis lieferte, wurde mir bereits auf einer Höhe von 5 Metern etwas mulmig. Platzmangel auf den einzelnen Plattformen sowie Hindernisse über dem freien Boden machten die Sache auch nicht besser.

 

Der Flying Fox – Das Highlight im Waldseilpark am Kahlenberg

Wolfi im Kletterpark - Höhenluft? Kein Problem!
Wolfi im Kletterpark – Höhenluft? Kein Problem!

 

Doch mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad und stetig steigender Höhe wurde aus der Angst ein Erlebnis der besonderen Art. Gemeinsam mit meinen zwei Jungs wurden die nächsten Hindernisse analysiert und sich gegenseitig gepusht.

Am Ende des Parcours erwartet einen der Höhepunkt in Form eines so genannten Flying Fox, ein Abseilen von bis zu 20 Metern. Um ehrlich zu sein, der erste Flying Fox war noch eine ordentliche Überwindung, so ganz traut man der Technik ja doch nicht. Doch spätestens beim schwarzen Parcours war das Abseilen auch für mich das Highlight, zu sehr zerrt jedes Hindernis an den Kräften und da bietet der Flying Fox eine angenehme Erholungsphase.

 

Thomas und Wolfi nach dem kräfteraubenden Parcours
Thomas und Wolfi nach dem kräfteraubenden Parcours

Für nur 26,- kann man einen Tag lang so viele Parcours wie man will durchklettern, wobei ich nochmal auf die teils extrem schweren und kräfteraubenden Hindernisse hinweisen möchte. Ein „dann dreh ich einfach um“ ist nicht möglich, teilweise ist man dann doch am Verzweifeln.

Aber nicht nur um wie ich seine Höhenangst zu überwinden, sondern auch als Teambuilding, Junggesellenabschied oder so wie wir, einfach als Tag mit Freunden, der Waldseilpark Kahlenberg ist einen Besuch absolut wert. Thomas war mit seinen Plänen allerdings noch nicht fertig und so machten wir einen Ausflug nach Langenzersdorf, wo wir einen Tag auf der Rennstrecke verbrachten und Go – Karts um die Kurven jagten.

 

Web: Waldseilpark Kahlenberg, Preise

Nicht vergessen: Bequeme Kleidung, festes Schuhwerk, Getränke, ggf. Sonnenschutz. Das Material zum Klettern wird kurz vor der Einschulung zur Verfügung gestellt.

 

Bist du schon am Kahlenberg klettern gewesen? Wie war es für dich?

Über Philipp 20 Artikel
Stillstand ist für mich etwas ganz Schlimmes. Ich liebe es neue Dinge zu probieren, die Welt zu bereisen und Ideen zu entwickeln. Seit fast 10 Jahren bin ich selbstständig in mehreren Bereichen und da braucht man auch immer wieder Neues, um sich weiterzuentwickeln. Unsere Männerabende sind genau das: Immer wieder neue Ideen, Aktivitäten ausprobieren, auf die man selbst nicht kommen würde und das noch mit den besten Freunden. Ich freue mich auf euer Feedback!

1 Kommentar zu Waldseilpark Kahlenberg – Angst, Schweiß und Tränen

  1. Ich bin froh, dass ich noch lebe. Als mir die Kraft nach einem Hindernis ausgegangen ist und ich nach dem Flying Fox gegen einen Baum geprallt bin, dachte ich es kann nicht schlimmer werden. Als ich mich dann in 20 Meter Höhe über den Bäumen wieder fand, wusste ich dass ich mich getäuscht habe. Ich würde es dennoch jederzeit wieder machen!

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