Zeit für Illusionen

Unsere Männerabende haben ja wirklich alles zu bieten. Fast immer wird es zu einem Teil kulinarisch, wenn wir im Door No. 8 feine Steaks essen oder uns im Brandauers die Bäuche voll schlagen. Sportlich sind wir auch sehr oft, wie die Besuche beim Schnuppertauchen oder Tischtennis beweisen.

Und dann gibt es auch viel Action bei diversen anderen Tätigkeiten in Wien, wie einer Rätselralley bei Crime Runners oder auch einer Kanaltour bei der 3.Mann Tour. Doch im Museum waren wir noch nie. Deshalb besuchten wir das im Juli 2017 neu eröffnete Museum der Illusionen.

 

Auf ins Museum der Illusionen – Unsere Erfahrungen

 

Ich habe selbst nur von ein paar Online-Berichten davon erfahren und die Kritiken waren sehr gut. 12,- Eintritt für Erwachsene und die Aussage auf Google „Im Durchschnitt verbringen Besucher hier 1,5 Stunden“ sowie das das Rating von 4,5/5 machte mich wirklich neugierig. Die kleine Schlange vor dem Museum machte uns natürlich noch neugieriger.

Schon am Eingang war wirklich viel los, vorrangig sehr junges Publikum, oft begleitet durch die jeweiligen Eltern. Eine kurze Instruktion der Ticketverkäuferin für die richtigen Fotospots und schon konnte es losgehen.

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Thomas und Phillip im Museum der Illusionen

 

Ein kurzer Gang mit mehreren Bildern war der Start in das Reich der Illusionen. Die Bilder unterschieden sich durch verschiedene Illusionen. Oft musste man seinen Blickwinkel ändern, manchmal wurde es bei einem Schritt zurück erst sichtbar und manchmal sah Wolfi einfach gar nichts.

Eine sich drehende Röhre mit diversen Lichteffekten erwartete uns dann, wobei mich die mehr an einen Besuch im Prater erinnerte, als an eine optische Illusion.

Nach der Aufwärmrunde kamen die im Internet angepriesenen Fotoschauplätze. Ein Spiegelkabinett, ein Größenunterschied per Weitendifferenz und ein Kopf serviert am Tablett eines Spiegelwürfels. In der Tat, nette Spielereien, die gerade Kinder sicher sehr amüsant finden. Dementsprechend auch Wartezeiten für eventuelle Fotos, die wir nur selten abwarten wollten.

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Wolfi und Philipp verschmelzen im Museum der Illusionen

 

Museum der Illusionen – Unser Fazit

Weiter ging es mit einem überdimensionalen Kaleidoskop und wieder ein paar Spiegelillusionen. Vieles ist heute selbstverständlich oder gar nicht mehr so besonders, jedoch zeigte das Museum auch viele Entwicklungen optischer Täuschungen, was ich teilweise sehr spannend fand. Ein 90 Grad verdrehter Raum und ein Raum mit schiefem Boden waren auch noch beliebte Fotomotive. Gemacht haben sollte man vor allem Zweiteres, wenn man das Museum besucht.

Das war es dann auch schon wieder. Nach 45 Minuten waren wir durch und kamen alle zum Fazit, dass es zwar ein sehr „nettes“ Museum ist, aber auch nicht mehr. Etwas zu klein und sicher noch ausbaufähig. Zumindest von den großen Illusionen her. Aber ein schöner Überblick über die verschiedenen optischen Täuschungen und sicher ein Spaß für Kinder.

Nachdem wir noch etwas Zeit hatten, gingen wir weiter in „vrei“, wo wir uns einer digitalen Realität hingegeben haben.

Web: Museum der Illusionen
Adresse: Wallnerstraße 4, 1010 Wien

 

Welche Museen könnt ihr uns empfehlen?

Über Philipp 20 Artikel
Stillstand ist für mich etwas ganz Schlimmes. Ich liebe es neue Dinge zu probieren, die Welt zu bereisen und Ideen zu entwickeln. Seit fast 10 Jahren bin ich selbstständig in mehreren Bereichen und da braucht man auch immer wieder Neues, um sich weiterzuentwickeln. Unsere Männerabende sind genau das: Immer wieder neue Ideen, Aktivitäten ausprobieren, auf die man selbst nicht kommen würde und das noch mit den besten Freunden. Ich freue mich auf euer Feedback!

1 Kommentar zu Zeit für Illusionen

  1. War eine witzige Angelegenheit. Leider etwas überfüllt für die kleinen Räume. Aber recht nett!

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